Gentherapie gegen geografische Atrophie: Phase-3-Studie startet
Mehr als 300.000 Menschen in Deutschland haben eine geografische Atrophie — eine Spätform der trockenen Makuladegeneration, bei der Netzhautgewebe unwiederbringlich abstirbt. Für viele von ihnen bedeutet die Diagnose, dem Sehverlust beim eigenen Auge beim Fortschreiten zuzuschauen, ohne dass eine Behandlung diesen Prozess aufhalten kann. Ob sich das ändern lässt, soll jetzt eine groß angelegte klinische Studie zeigen: Das US-amerikanische Biotechunternehmen Ocugen hat am 1. September 2026 den ersten Patienten mit seinem Gentherapie-Kandidaten OCU410 behandelt — der Startschuss für die zulassungsrelevante Phase-3-Studie.
