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Kommentar vom 6.6.2026 | Gewichtsverlust und Fortschreiten eines Normaldruck-Glaukoms
Über die Weiterleitung des Links auf den Bericht zu Glaukom und Darmbakterien war ich auf Ihren Seiten.
Bei meiner Frau schreitet das Glaukom (eher Normaldruck-G) in den letzten 14 Monaten sehr schnell fort.
Als erste Ursache für einen Gewichtsverlust von 7kg (Ausgang ca. 50kg, Ende 43kg) habe ich überlegt, was in den letzten Monaten anders war. Ca. 6 Monate mit Injektion von je 2 Evenity-Sprutzen gegen Osteoporose. Bösartiges wurde alles ausgeschlossen.Haben Sie schon ähnliches gehört oder ist es stofflich ähnlich der Abnahmspritze?  Eine Rückmeldung wäre schön.

Antwort vom 7.7.2026 (Sorry, leider zu spät bemerkt)
Vielen Dank für Ihre Nachricht. Es tut uns leid zu hören, dass das Normaldruckglaukom Ihrer Frau derzeit so rasch fortschreitet und dass sie zusätzlich einen erheblichen Gewichtsverlust erlitten hat.
Zu Ihrer Frage: Nach unseren Recherchen sind bislang keine belastbaren Hinweise bekannt, dass der Wirkstoff Romosozumab einen ausgeprägten Gewichtsverlust verursacht oder in seiner Wirkweise den sogenannten GLP-1-Rezeptoragonisten bzw. GIP/GLP-1-Rezeptoragonisten zur Gewichtsreduktion ähnelt. Diese Medikamente wirken über unterschiedliche Mechanismen. Ein deutlicher Gewichtsverlust gehört nach den veröffentlichten Studiendaten nicht zu den typischen Nebenwirkungen von Romosozumab. Auch ein gesicherter Zusammenhang zwischen Romosozumab und einer Verschlechterung eines Normaldruckglaukoms ist uns nach dem derzeitigen Stand der veröffentlichten wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht bekannt.Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine Ärzte sind und deshalb weder Diagnosen stellen noch medizinische Ratschläge oder Empfehlungen geben dürfen. Wir können lediglich Rechercheergebnisse und den aktuellen Stand veröffentlichter wissenschaftlicher Erkenntnisse wiedergeben, für deren Vollständigkeit und Richtigkeit wir keine Gewähr übernehmen können. Die Einschätzung des individuellen Krankheitsbildes und möglicher Zusammenhänge kann nur durch die behandelnden Ärztinnen und Ärzte erfolgen.
Wir wünschen Ihrer Frau alles Gute und hoffen, dass die Ursache gefunden und erfolgreich behandelt werden kann.
Mit freundlichen Grüßen
Redaktion Augenlicht.de