Infekte: So kann sich der Körper besser wehren

djd/Wörwag Pharma/vierfotografen

Aufmerksam wird jedes Hüsteln, jedes Naseputzen beobachtet: Im Jahr der Corona-Pandemie geht die Sorge vor Ansteckung noch stärker um als sonst. Denn das Virus kommt als mögliches Risiko zu Atemwegsinfekten wie einer harmlosen Erkältung oder aber einer Grippe dazu, die sich in der nasskalten Jahreszeit typischerweise ausbreiten. Um sich zu schützen und andererseits einen Infekt schnell loszuwerden, spielt ein gutes Immunsystem eine wichtige Rolle.

Zink-Mangel ausgleichen

Was können wir auf natürlichem Wege tun? Das Bundesgesundheitsministerium hat die AHA-Regeln bekannt gemacht: Abstand halten, auf Hygiene achten und eine Alltagsmaske tragen, sobald uns andere Menschen zu nahe kommen können. Zugleich ist es wichtig, das Immunsystem durch eine gesunde und vitaminreiche Ernährung zu stärken. Eine zentrale Rolle spielt dabei das Spurenelement Zink. Wer nicht ausreichend damit versorgt ist, kann anfälliger für virale und bakterielle Infekte werden. Zink wird für die Bildung verschiedenster Immunzellen benötigt. Daher erscheint es bedenklich, dass laut einer nationalen Verzehrstudie 17 bis 44 Prozent der Deutschen weniger Zink über die Nahrung zu sich nehmen, als in Richtlinien von Ernährungsforschungsinstituten empfohlen wird. Die Risikogruppen eines Zinkmangels wie ältere und chronisch kranke Menschen, etwa Diabetiker, sind zudem häufiger von Infekten oder schwereren Verläufen betroffen. Ein Mangel an dem lebenswichtigen Spurenelement sollte daher immer ausgeglichen werden, wozu ausreichend hohe Dosierungen erforderlich sind. Die höchstdosierten Präparate, die in Deutschland rezeptfrei in Apotheken erhältlich sind, enthalten 25 Milligramm Zink pro Tablette, darunter Zinkorot 25. Studien zeigen, dass Zink grippale Infekte verkürzen kann, wenn es innerhalb der ersten 24 Stunden nach Einsetzen von Erkältungssymptomen hochdosiert eingenommen wird.

Ruhe, Vitamin C und Hühnerbrühe

Insgesamt gilt es, den Anfängen der Erkältung schnell einen Riegel vorzuschieben – mit Ruhe, einem heißen Tee und viel Schlaf. Zusätzlich sollte der Körper mit reichlich Flüssigkeit versorgt werden. Gut tun zum Beispiel eine Hühnerbrühe und frisch gepresster Orangensaft, der viel Vitamin C enthält. Mit einer Spülung aus Salzwasser und durch das Inhalieren von Wasserdampf mit Kräutern wird die verstopfte Nase frei.

Der trockene Reizhusten steht bei einer typischen Erkältung meist am Anfang und dauert zwei bis drei Tage. Darauf folgen ein etwa sieben bis zehn Tage andauernder „produktiver“ Husten mit klarem Auswurf und eine Abheilungsphase, die oft mehrere Wochen dauert. Das lästige „Bellen“ kann einen also durchaus eine Weile begleiten. im Winter reizt oft trockene Heizungsluft die Schleimhäute zusätzlich, weswegen ein Luftbefeuchter oder im Schlafzimmer aufgehängte feuchte Handtücher hilfreich sein können. Auch sollte man viel trinken, um die Atemwege geschmeidig zu halten. Am besten sind warme Tees mit Heilkräutern wie Spitzwegerich oder Thymian. 

Quelle: djd / WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG, Böblingen