| Augenheilkunde | IFZ sind attraktive Arbeitgeber für Augenärzte

(OcuNet) Augenärztliche Intersektorale Facharztzentren (IFZ) bieten jungen Ärztinnen und Ärzten, ob als fertige Fachärzte oder noch in der Weiterbildung, interessante Perspektiven: Arbeit im Team und eine qualifizierte Patientenversorgung – je nach Interesse über eine große Bandbreite oder in Spezialisierung. Einen Berufseinstieg in der Anstellung – plus Optionen für den Aufstieg oder den Wechsel in die Selbstständigkeit. Und was für viele junge Ärzteinnen undn Ärzte ebenso wichtig ist: Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Deshalb sind IFZ als vertragsärztliche Arbeitgeber attraktiv. Das belegt eine interne Erhebung des OcuNet (1) Verbunds.

Vertragsärztliche Versorgung – nein danke? Nicht in den einzelnen augenärztlichen Intersektoralen Facharztzentren, die sich zur gemeinsamen Interessenvertretung im OcuNet Verbund zusammengeschlossen haben. „Die Arbeitsbedingungen bei uns sind für Nachwuchsärztinnen und
-ärzte attraktiv“, erläutert Dr. med. Jörg Koch, Aufsichtsratsvorsitzender des OcuNet Verbunds. „Das gilt für IFZ, die als Medizinische Versorgungszentren (MVZ) organisiert sind, ebenso wie für Berufsausübungsgemeinschaften (BAG). Mittlerweile sind etwas mehr als neun Prozent aller vertragsärztlich tätigen Augenärztinnen und -ärzte in einem unserer Zentren tätig. Ende 2018 waren das 588.“

Optionen für Ärztinnen und Ärzte

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Mehr als die Hälfte sind Frauen (52 Prozent). Knapp die Hälfte aller Augenärztinnen und -ärzte (46 Prozent) in den Facharztzentren arbeitet dabei in Teilzeit. Für die Gestaltung der eigenen ärztlichen Berufstätigkeit ist hilfreich, dass sich jedes IFZ individuell entwickelt und im Laufe der Jahre an die Versorgungsbedürfnisse in seiner Region angepasst hat. „Die Zentren haben ganz individuelle Profile und unterschiedliche Trägerschaften. Der ärztliche Nachwuchs hat allein zwischen den verschiedenen Zentren, die im OcuNet Verbund zusammengeschlossen sind, eine große Auswahl. Alle verbindet aber ihr hoher Qualitätsanspruch und das Ziel einer umfassenden Versorgung“, so Koch.

In den Intersektoralen Facharztzentren arbeiten selbstständige und angestellte Fachärzte für Augenheilkunde. Dabei ist in den MVZ der Anteil der angestellten Ärztinnen und Ärzte mit 91 Prozent höher als in den BAG mit 54 Prozent. Das gilt auch für den Anteil der Fachärzte, die in Teilzeit arbeiten, er beträgt in MVZ 48 Prozent und in BAG 31 Prozent. Für alle Zentren gilt aber: Sie unterscheiden sich in puncto Teamgröße, Angestelltenanteil und Vielfalt der Arbeitszeitmodelle erheblich von Einzelpraxen.

Immer mehr Weiterbildungsassistenten

Ein weiterer Unterschied: Die Zentren betreuen Patienten von der ambulanten Grund- und Spezialversorgung über ambulante Operationen bis hin zur stationären Behandlung über die ganze Bandbreite des Fachs. „Unser sektorübergreifendes Arbeiten führt dazu, dass wir auch für Ärztinnen und Ärzte in der Weiterbildung zunehmend interessanter werden“, sagt Koch. Mittlerweile sind in allen Zentren zusammen 132 Weiterbildungsassistentinnen und -assistenten angestellt. Der internen Erhebung zufolge kommt im Durchschnitt auf vier Fachärzte ein Weiterbildungsassistent. „Das ist eine extrem günstige Quote in der Weiterbildung. Sie ist sicher ein wichtiger Grund, eines der Zentren als Weiterbildungsstätte zu wählen“, betont der OcuNet Aufsichtsratsvorsitzende.

Moderne Versorgung an verschiedenen Standorten

Auch die Patientenversorgung an verschiedenen Standorten ist Alltag, beispielsweise im OP-Schwerpunkt des städtischen Mutterzentrums und in einer dazugehörigen Praxis im ländlichen Bereich. „Junge Ärztinnen und Ärzte erweitern in den einzelnen Zentren ihr ärztliches Können ebenso wie ihre Erfahrungen mit unterschiedlichen Versorgungsstrukturen“, betont der OcuNet Aufsichtsratsvorsitzende Koch. „Die Zentren bieten eine zeitgemäße Art der Versorgungsorganisation. Das entspricht dem, was der Nachwuchs möchte und was zugleich sinnvoll für Patienten ist.“

(1) Der OcuNet Verbund ist ein verbandlicher Zusammenschluss von großen augenmedizinischen Intersektoralen Facharztzentren. Sie verteilen sich über ganz Deutschland und versorgen Patienten umfassend in städtischen wie in ländlichen Regionen. Nach einer aktuellen Erhebung arbeiteten in den Zentren Ende 2018 insgesamt 783 approbierte Ärzte, davon waren 75 Prozent Fachärzte für Augenheilkunde. Damit sind rund neun Prozent aller vertragsärztlich tätigen Augenärztinnen und -ärzte in einem der einzelnen Zentren tätig – selbstständig oder angestellt, in Voll- oder Teilzeit. In den Zentren waren zudem mehr als 3.500 nichtärztliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Ihre Wurzeln haben alle Zentren in der ambulanten Versorgung. Sie engagieren sich für hohe Qualität und eine umfassende Versorgung. 
Die verbandlich zusammengeschlossenen Zentren im Überblick: https://www.ocunet.de/de/zentren/ocunet-zentren.html 

Für weitere Informationen: 

Dr. rer. medic. Ursula Hahn
Geschäftsführerin der OcuNet Verwaltungs GmbH 
Friedrichstraße 47 
40217 Düsseldorf 
Tel.: 0211 – 179 32 66 
E-Mail: zentrale@ocunet.de 
Internet: www.ocunet.de