Essenzieller Minimalismus und kreative Power

DMI Trends Herbst/Winter 2020/21

Die Mode ist noch lange nicht am Ende – Wie geht’s weiter? 

Die Corona-Pandemie hat unseren Blick auf die Mode ebenso massiv verändert wie unser Konsumverhalten. Der Lockdown hat uns vieles hinterfragen lassen, eingefahrene Strukturen ebenso wie Gebrauchsgüter, und sichtbar gemacht, was wirklich wichtig ist.

Oberflächliches und Überflüssiges verlieren zugunsten von Relevanz – im alltäglichen Lifestyle ebenso wie in der Haltung. Mehr denn je zeigt sich eine Besinnung auf reale Werte und Qualität, im Hinblick auf die Zukunft unseres Planeten. Während des Social Distancing steht nicht mehr das eigene Ego im Mittelpunkt, sondern Community-Spirit, der in den digitalen Medien seine Vernetzung und Kommunikationsplattform findet. Digitalisierung ermöglicht nicht nur das Miteinander, sondern unterstützt gleichzeitig den Nachhaltigkeits-Aspekt wie die Transparenz die Lieferketten.

Die Stay-Home-Situation hat eine fortschreitende Casualisierung der Bekleidung gefördert. Die Orientierung hin zu Sicherheit und Werten geht einher mit dem Wunsch nach Beständigkeit, oder zur Wiederkehr des Bewährten. Retro bekommt einen neuen Stellenwert. Vintage boomt. Doch gerade in Krisen-Zeiten mit Entbehrungen wächst der Wunsch nach Schönheit und Dekoration, die Lust, wieder Spaß zu haben. Vieles wurde während des Stillstands zurückgestellt. Die Anlässe, der Mode ihren Auftritt zu geben, fehlten. Hier besteht Nachholbedarf.

SOUL CARE – CULTURAL RELOAD – MULTIPLE NATURES – FUTOPIA

Für den Herbst/Winter 20/21 hat das Deutsche Mode-Institut vier Trendthemen definiert, die die unterschiedlichen Aspekte widerspiegeln: Reduktion und Minimalismus, die Vielfalt der Natur und Kulturen, Nachhaltigkeit und technologische Innovation, Coolness und Power.

Die Casualisierung der Mode setzt sich auch im Winter 20/21 weiter fort. Qualität und Funktionalität, saisonübergreifende und individuelle Kombinierbarkeit sind die prägnanten Attribute für die stilistische Trendausrichtung. Die Kollektionsbilder wirken ruhiger, aber keinesfalls langweilig.

NEW MINIMALISM

Ein neuer Clean Chic, Soft-Casual, als Gegenpol zum bisherigen Eskapismus. Die Looks strahlen Ruhe und Harmonie aus, meist einhergehend mit monochromer Farbigkeit von Beige bis Grau mit tonigen Farbabstufungen innerhalb der Farbfamilie. Gespielt wird mit Schattierungen und Matt/Glanz. Wenig Muster, eher Struktur. Überwiegend klare, aber nicht strenge Formensprache, mal kompakt, mal skulptural, voluminös und umhüllend. Reduktion auf Wesentliches, die Silhouetten sind entspannt und oft leger bis oversized. Es wird gelayert und gewickelt, die Schnitte sind weit aber stets soft.

NEW LAYERING

Neben den monochromen Ton-in-Ton-Looks in neuer Silhouette stehen kontraststark kreativ gepatchte Layerings. Wie eine Collage multipler Lebenswelten mit der Buntheit und Vielfalt unterschiedlicher Kulturen und der Natur, für eine neue weltoffene Generation. Klassiker mit Referenzen an die 60er, 70er und 80er werden in die Moderne übersetzt und über neue Silhouetten und Materialmix sowie Muster und Drucke spannend neu interpretiert.

Dabei zeigt sich ein spielerischer Umgang mit femininen und maskulinen Elementen, aus Urbanität und Natur. Karos und Blumen, Natürliches und Künstlichkeit. Upcycling und Sampling, individuelle Looks mit Fantasie und Improvisation.

Kuschelige Mäntel und Teddyjacken ergänzen Romantik-Dresses im Bohemian Chic. Dicker, leichter Strick lässt midilange Plisseeröcke jung wirken und bietet sich als neuer Kombipartner zu weiten Hosen. Brit Chic wird neu aufgedreht. Ein smartes Tailoring in der Womens- wie in der Menswear überwindet Gendergrenzen. Hoodies, Pullunder, Rollkragenpullover, Hosenröcke und Westen gehören zu den Key Pieces der Saison.

FARBEN

Helle Neutrals werden für starke, monochrome Looks eingesetzt: von Elfenbein, Puder, Rosewood, Milky Camel und Grau-Mélange über sämtliche Shades of White bis hin zu Off- White lassen ein softes, leichtes Farbbild entstehen. Beliebt sind Grau-Kombinationen wie auch Salt&Pepper. Zu den Trendfarben Cognac und Camel kommen sattes Zimt und Curry, Gewürztöne und Chocolate Brown. Die Naturfarben werden auf der einen Seite mit starken Farbakzenten effektvoll aufgeladen – allen voran Grüntöne! bis hin zu Oliv wie auch leuchtendes Blau und Orange oder Rot. Auf der anderen Seite zeigen sich sanfte Kombinationen mit Blush-Tönen wie Rose, Mint oder Flieder. Eyecatcher sind intensives Limone, Koralle oder Light Pink. Rottöne vermitteln Power, insbesondere China-Rot und tiefes Beerenrot, Spicy Red bis hin zu Deep Pink und Pflaume. Orange bis Gelb gelten als wichtige Kombipartner.

Glanzmaterialien wie Lurex oder glitzernder Plissee werden als Highlighter eingesetzt, ebenso wie metallische Beschichtungen meist in Silber.

MATERIALIEN

Wertigkeit drückt sich über die eingesetzten Materialien aus: Seide, Kaschmir, Wolle, Alpaka und Mohair sind für edle Styles unverzichtbar. Materialpatch und Layering ermöglichen individuelle Styles. Sustainability lautet das Schlüsselwort: Neue Eco-Materialien, recycelte Tech-Materialien sowie Innovationen aus neuen Rohstoffen stehen im Fokus der Materialentwicklung.

Wollstoffe und traditionelle Tweeds bilden die Basis für Brit-Chic. Für Mäntel im Classic Style kommen haariges Fischgrat und Doubleface-Qualitäten hinzu. Fake Fur zeigt sich variantenreich und auch in Farbe für Jacken + Mäntel sowie als Details. Im Fokus stehen klassische Trendmuster wie feiner Hahnentritt, großes Pepita, Riesenkaros, Mehrfarb- Tweeds und neue Jacquards. Casualisiert werden sie durch Denim, Leder und Cord. Woll-und Alpaka-Wollmischungen sorgen für ein Spiel mit Struktur und Materialität in neuer Vielfalt.

Leder hat eine starke Saison: Lammnappaleder und Fun-Nappa, Faux Leder /Fake Leder in Glatt- oder natürlicher Qualität für Hosen, Hemden und Röcke, auch Mäntel. Fokus der Saison liegt auf vegan leather! Strick ist wichtiger Kombipartner: Grobstrick und haarige Oberflächen bringen Cosyness. Bouclé- Intarsia und Jacquardstrick in 3D-Optik sorgen für neue Strukturen. Handmade- Optiken sind angesagt. Feinstrick gilt als wichtiger Kombipartner. Auch in der Menswear zeigt Strick Struktur: Karos, Norweger und abstrakte Muster sind grafisch und plakativ. Satin, Spitze, Crêpequalitäten + Seidentwill sowie fließende Materialien sorgen für die Femininität zu maskulinen Materialien und Schnitten. Cord zeigt Reminszenzen an die 70er – bei Blazern und Hosen in der Womens- und Menswear. Samt erlebt ein Comeback, auch weicher Cord. Patchwork-Optiken und florale Prints mischen sich mit Animal-Mustern und abstrahiertem Leo. Paisleys, Karos und Cord stehen neben Veloursleder sowie Snake- und Kroko-Optiken für die starken 70er-Einflüsse der Saison. Lurex und Qualitäten mit Glanzeffekten schaffen Brüche bzw. sind in der Eveningwear angesagt. Innovation findet auch im Denimbereich – überwiegend Blue – statt, hier geht es jetzt verstärkt um nachhaltige Produktion. Easy to Wear – Leichtigkeit, Komfort und Funktion spielen bei Outdoorjacken aus Nylon und Hightech-Materialien die Hauptrolle. Wolle, Leder, Cord und Hightech-Materialien sind auch in der Menswear die Favoriten. Heritage wird zeitgemäß in die Moderne übersetzt. Traditionelle Muster werden auf neuen Garnen und Mischungen umgesetzt, so dass Klassiker wie Fil-à-Fil, Hahnentritt, Herringbone und Glenchecks in neuem Look erscheinen. Trotz mehr Volumen stehen Leichtigkeit und Komfort im Fokus. Eine besondere Cosyness kommt durch den Einsatz von Jerseys, Double Fabrics, Chenille, Cord, Flausch sowie Trikotine, Tuche und Flanelle, welche aus Stretch- oder Bi-Stretch-Garnen gefertigt sind.

Die KEY PIECES IM HERBST/WINTER 20/21:

JACKEN + MÄNTEL

Hauptsache weich, wärmend und schützend: Neben langen, hülligen Wollmänteln und neuen Trenchformen kommen Capes und Ponchos in klassischen Farben, mit Makro-Karos, Fischgrat mit klassischem Window-Check, Glencheck bis hin zu Hahnentritt. Teddy und Fake Fur bleiben auch im kommenden Winter ein Thema. Hinzu kommen edlere Varianten aus kuscheliger Bouclé-Wolle, die zu Workwear-Denim, zum schimmernden 70s-Satin-Kleid oder zur coolen Paperbag-Pants kombiniert werden.

Aus dem Utility-Segment kommt die neue Jacke im Hemden-Style, die sich als lässige Alternative zum Blazer und junger Styling-Allrounder erweist – zur Bluse und Wollhose ebenso wie über dem femininen Blütenkleid. Die Materialien variieren von derben Wollmischungen und Mantelstoffen mit Glencheck oder Salt&Pepper über Cord und Denim bis zu weichem Veloursleder. Obligatorisch für den Workwear-Appeal sind die aufgesetzten Taschen.

BLAZER & ANZUG

Tailored Looks spielen mit dem Mix von maskulinen und femininen Elementen – konfektionierter Strenge und sanfter Verspieltheit. Tailored Cuts bestimmen auch die Blazer-Formen, von schmal konturiert bis oversized. Maskulin geschnittene Styles werden oft mit Gürtel getragen. Longblazer sind die perfekten Stylingpartner zu Midiröcken und kommen in Checks, Cord oder Leder. Auch Anzüge orientieren sich in Form und Farbgebung teilweise an klassischer Menswear: Ein- und Doppelreiher haben kantige Schultern und ausgearbeitete Revers. Die Menswear entfernt sich weiter von der klassischen Uniformiertheit durch softere Silhouetten, Materialien und Verarbeitung. Sakkos, Westen, Hosen und Mäntel werden immer häufiger als Einzelteile für individuellen Mix und Match angeboten.

WESTEN

Für drunter oder drüber: Die Weste ist wieder da – in den unterschiedlichsten Ausführungen. Aus sportivem Daunenstepp im Activewear-Look oder aus Lammleder im Stil der 70s. In der Womens- und Menswear gilt sie als wichtiger Layering-Partner. Für Indoor dürfen Strickwesten und Pullunder nicht fehlen, die ganz locker über schlichten Hemdblusen getragen werden.

STRICK

Strick hat Statement-Charakter: Fluffy Pullover, Rollkragenpullis aus Grobstrick und Pullunder wie auch Cardigans, ultraleicht und soft. Aus wolligen oder haarigen Qualitäten, softem Cashmere oder gerippter Viskose. 70s-Appeal und ein spannender Mix der Strukturen bringen Neuheit in die Styles. Im Trend liegen Oversized Formen mit Grafik- Designs oder verfremdeten Animal Prints. Im Spiel mit Volumen und Layering wird das Blumenkleid zum Ankle Boot aus Veloursleder mit einer weiten kuscheligen Strickjacke kombiniert. Hüllige Schnitte und Kimono-Styles wechseln sich mit knappen Wickelmodellen ab. Der Feinstrick-Rolli ist Basic-Unterzieher in der Womens- und Menswear.

HOODIE

Der Hoodie ist und bleibt ein lässiges Lieblingsstück und lässt sich auch im kommenden Herbst/Winter vielseitig stylen. Besonders edel zeigt er sich in der Trendfarbe Offwhite, ganz urban mit rockigen Prints in Kombination zum feinen Plisseerock oder aus feinstem Strick statt Jersey. Ein Keylook der Saison ist das Styling aus Anzug und Hoodie in aufeinander abgestimmten Camel-Nuancen.

BLUSEN + SHIRTS

Die neuen Blusen zeichnen sich durch einen gekonnten Mix aus grafischen Prints und Neuinterpretationen von 70ies Styles aus – genderübergreifend. Von französischer „Toile-de-Jouy“ bis hin zu Retro-Tapetenmustern mit filigranen floralen und figuralen Motiven. In der Womenswear vermitteln Schluppen und Rüschen an Ärmeln und Kragen, Smok- und Schnürdetails wie auch Plissee eine romantische Note. Sie stehen cleanen Uni-Styles mit minimalistischen Streifen oder Glanz-Details wie auch Folierungen gegenüber.

In der Menswear kommen zu Klassikern mit Streifen und Minimals jetzt Outdoor-inspirierte Flanellhemden, die auch überm Shirt oder unter Westen getragen werden.

KLEIDER

Die Kleider im Winter sind meist wadenlang, üppig bedruckt und werden im femininen Bohemian-Look mit einem Rolli gelayert – dazu dicke Boots oder Hochschaft-Stiefel. Vielfach auf Fonds in Naturtönen sind die Muster und Prints ornamental oder floral, opulente Blumendrucke und Millefleurs oder Paisleys – oft im fantasievollem Muster-Patch. Smokdetails und Rüschen verleihen den Styles aus Chiffon eine verspielte Note. Minimalistische Loose-Fit-Formen in monochromen Farben punkten mit schnitttechnischen Raffinessen.

RÖCKE

Midiröcke setzten sich im kommenden Winter endgültig durch. Ob aus Satin, Leder oder Wolle wie auch schwingende Plisseeröcke oder der weite Chiffonrock. Neben Karos in verschiedenen Abstufungen und Dessins sind Patchwork- und Foularddrucke auf dem Vormarsch. Sie werden jetzt mit Longblazer im Boyfriendlook, Cosy-Grobstrick-Pullover oder Oversized-Hoodies, mit Lammfellweste oder ganz casual mit Denimjacke kombiniert. Unbedingt dazu: Stiefel oder Boots – so entsteht die neue Silhouette.

Mit einer Prise 80er-Attitude kommt auch der Mini-Rock zurück: aus Leder, Cord und Wolle in Checks oder Hahnentritt. Lack und Metallic sorgen für eine Portion Glam. Gestylt wird der Rock zu Shirt, Rolli, dazu lässige Sneakers oder kniehohe Stiefel.

HOSEN:

Weite Hosen mit extrem lässigen Silhouetten setzen trendige Aspekte – in der Womens- wie auch Menswear. Obligatorisch zum langen weiten Bein ist der Bund auf Taillenhöhe, die oft durch Gürtel(-Taschen) betont wird. Weite Cargo- oder Paperbag-Pants mit Workwear- Einflüssen wie auch Zigarettenhosen werden zu Fieldjackets und neu interpretierten Bomberjacken mit Parkadetails wie Kordelstoppern und Ösen kombiniert.

Der Siegeszug der Culotte setzt sich im Winter fort, sie kommt mit zusätzlichem Volumen und ist ein passender Partner zu Hochschaft-Stiefeln.

Leder als eines der Trendthemen der Saison – insbesondere für Hosen. Im Fokus der Saison liegt vegan leather! Kombiniert wird die Lederhose – ob Skinny oder Culotte – zu weichem Strick in Oversize, aber auch zu Cord und Denim. Neben klassischem Schwarz gewinnt die Range an Brauntönen an Bedeutung.

Die Hosen in der Menswear zeigen sich vielseitig durch Loose Fits, Tapered und Cropped Styles, Bundfalten oder Stretch Bund sowie Cargo Varianten mit vielen Details. Komfort durch Stretch-Anteile ist zunehmend gefragt. Bei verkürzten Chinos kommt Modernität über mehr Weite im Bund sowie klassische Woll-Dessins, Cord oder Cotton-Twill. Cargo- und Pocket-Pants bringen jungen Spirit in urbane Looks.

Denim ist inspiriert von Workwear und den Styles der 60er und 70er Jahre. Die Silhouetten zeigen sich mit viel Volumen als Flared, Kicks, Culottes, Widelegs und Cigarettes. Straight- Cut-Formen, verkürzt und gekrempelt, sind modische Highlights. Neben den weiten Hosenformen der Saison etabliert sich die Highwaist Skinny als stylischer Kontrapunkt.

Neben bequemen Jerseyhosen mit Zippern und hohem Stretchanteil werden sportliche Athleisure-Styles in Techno-Qualitäten umgesetzt.

FUNCTIONAL WEAR | OUTDOOR

Multifunktionsjacken und Mäntel, von taillenkurz bis hin zu Extrem-Formen, sind Fashion Statements und universelle Stylingpartner. Neue Schnittführungen und Verarbeitungstechniken sind die Attribute ultraleichter Outdoor. Aus Nylon und Hightech- Materialien, ganz abgeräumt oder mit dekorativen Steppungen und Wattierungen meist ohne Daunen, matt oder mit Glanz bis hin zu metallisierten Oberflächen.

In der Menswear punkten Hightech-Hybride aus Anoraks und Parkas mit Functional-Details. Die stilistische Bandbreite reicht von Einflüssen aus dem Active und Athletic Sport bis hin zu Oversized-Formen und arktischen Explorer-Styles. Fell- und teddygefütterte Kapuzen bringen den für die Saison typischen Cosy-Faktor. Kernige Lederjacken sind ideale Stylingpartner zu Denim oder Cord, dazu Sneakers oder Boots.

ACCESSOIRES

Maxi-Foulards, Strick-Capes und Mützen sowie Fell-Accessoires greifen die Cosyness der Mode auf – mit grafischen Muster, Karos oder floralen Interpretationen in Naturtönen. Neuheit in junge Styles bringen unifarbene gestrickte Woll-Strümpfe und Strumpfhosen. Handschuhe aus Strick oder Leder wie auch im Mix sind im Winter Must Haves. Seidentücher mit Foulard Prints erleben ein starkes Revival. Krawatten schmücken sich mit Microdessins oder kommen aus wolligen Anzug-Materialien.

Große weiche Shopper, grafische Henkel- und Schultertaschen aus Leder und Textil, wie auch kleine Umhängetaschen, die crossover getragen werden, sind die Favoriten bei den Taschen. Auch der Rucksack ist wieder da!

Mit den höheren Taillen rücken auch Gürtel wieder in den Fokus, mit dekorativen Schnallen oder Taschen. Schmuck zeigt sich edel, zurückgenommen und elegant, ob Perlen oder Goldschmuck mit geometrischen Formen.

Neben dem Hochschaft-Stiefel! sind dicke Schnürboots im Bikerstil in Schwarz oder Braun die wichtigsten Schuhtypen der Saison. In der Menswear zeigen Boots in Naturtönen aus derben Ledern oder Velours Heritage- und 70ies-Attitüde. Pumps, Halbschuhe + Schnürer, Slipper, Sling-Ballerinas unterstreichen die modischen Looks je nach Gelegenheit. Sneakers in urbanen Hybrid-Ausführungen gelten weiterhin als sportive Alternative.

Quelle: DMI