Das Partnerprogramm von Brillen.de

Die Suche nach einer Nachfolge für ihr Geschäft bereitet vielen Optikern Sorge. So auch Andreas Völker (61). Seit 43 Jahren arbeitet er als Augenoptiker, die meiste Zeit davon als Meister im eigenen Geschäft in Essen. Jeden Tag ist er auf den Beinen: Berät die Kunden, hilft ihnen, die perfekte Brille zu finden, hat die Finanzen seines Geschäfts im Blick. Zwei Jahre lang hat er nach einem Nachfolger gesucht: vergeblich. 

“In dem Geschäft steckt so viel Arbeit und Herzblut”, erklärt der Optiker, “da hofft man, dass es weiterhin verlässlich gut läuft, auch wenn man im Ruhestand ist.”

Genau hier setzt sich die SuperVista AG, Inhaber der Marke brillen.de, ein: Der Hybrid-Optiker arbeitet mit über 1.600 Partner-Optikern weltweit zusammen, alleine in Deutschland erstreckt sich sein Netz auf 600 Partner. Diese können zwischen zwei Versionen des Partnerprogramms und damit der Zusammenarbeit mit brillen.de entscheiden: In der ersten übernimmt der Hybrid-Optiker das Geschäft vollständig. Wenn der Optiker es wünscht, kann er aber weiter als Manager arbeiten – ohne Risiko und absolut sorgenfrei.

“Ich habe eine Zukunft, eine Perspektive, die ich vorher nicht hatte”, sagt Andreas Völker mit einem Lächeln. “Seit 32 Jahren stand ich nur unter Spannung, unter Strom. Es war immer der Gedanke da, was passiert, wenn es nicht läuft. Das fällt jetzt alles wie ein Rucksack runter. Ich konnte das erste Mal in all den Jahren in den Urlaub fahren, ohne jeden Tag an den Laden zu denken oder mir Sorgen wegen der Kosten zu machen.”

Für Andreas Völker war die Zusammenarbeit mit brillen.de genau der richtige Schritt. Anfang des Jahres nahm er Kontakt zum Unternehmen auf, kurz darauf war sein Entschluss gefasst: Die SuperVista AG übernimmt das Geschäft und rüstet es auf das neue brillen.de Store-Konzept um, Andreas Völker übernimmt die Aufgabe des Managers so lange er möchte: Ein sicherer Arbeitsplatz mit fixem Grundgehalt, bis er beschließt, sich zur Ruhe zu setzen.

“Das ist eine echte Win-Win-Situation”, kommentiert Vorstandsmitglied Volker Grahl den Wachstums-Baustein des Unternehmens. “Die SuperVista AG ist an den Standorten interessiert, die für andere Optikunternehmen nicht zur Disposition stehen, weil sie sich nicht in Top-Lagen befinden – und für den Vorbesitzer ergibt sich ein sorgenfreier und risikoloser Übergang in den wohlverdienten Ruhestand. Damit gewinnen wir Zeit, auf dem angespannten Arbeitsmarkt einen Nachfolge-Meister zu finden oder aufzubauen.”

Neben dieser Manager-Vereinbarung gibt es noch eine zweite Form des Partnerprogramms: brillen.de als Investor. In diesem Fall bleibt der Optiker der Geschäftsführer, profitiert jedoch neben einem Kapital-Investment auch von den verschiedenen Online- und Offline-Marketingmaßnahmen des Hybrid-Optikers sowie Workshops für seine Mitarbeiter.