Die Augenoptik bereitet sich vor. Statement und Info vom Präsidium.

Liebe Kollegen und Kolleginnen,

vor dem Hintergrund der aktuellen Lage und täglich neuen Nachrichten zur Corona-Pandemie ist gegenwärtig nicht zu sagen, was die nächsten Tage bringen werden und welche Maßnahmen die Politik auf Bundes- und Landesebene weiter ergreifen wird, um die Bevölkerung zu schützen. Ziel aller Bemühungen ist es, die Verbreitung des Virus so zu verlangsamen, dass alle erkrankten Menschen die nötige medizinische Versorgung erhalten, hierbei sind vor allem ältere Menschen und jene mit Vorerkrankungen zu nennen.

Ob von möglicherweise angeordneten Betriebsschließungen auch das Augenoptikerhandwerk betroffen sein wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu sagen. Bereits jetzt möchte ich Ihnen aber empfehlen, die nötigen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Kunden, Ihrer Mitarbeiter und Ihrer eigenen Person zu ergreifen und im betrieblichen Alltag gewissenhaft zu beherzigen.

Hierzu zählt, den Kontakt zu Kunden auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Verzichten Sie, wenn möglich, auf alle Dienstleistungen, die eine direkte Nähe zum Kunden erfordern, sofern diese warten können. Verschieben Sie beispielsweise Neuanpassungen von Kontaktlinsen oder vergrößernden Sehhilfen und Brillenverkäufe und führen in Ihrem Betrieb vorrangig nur solche Tätigkeiten durch, die die visuell uneingeschränkte Teilhabe des Kunden am Leben sicherstellen. Hierunter fallen Reparaturen und „Notversorgungen“ mit Kontaktlinsen oder Pflegemitteln.

Diese Maßgabe gilt selbstverständlich nur, solange ein solches Vorgehen nicht im Widerspruch zu behördlichen Anordnungen oder Empfehlungen steht.

Auch obliegt es letztlich allein Ihnen als Betriebsinhaber, die oben beschriebene Vorgehensweise umzusetzen.

Ich wünsche Ihnen in dieser für uns alle nicht einfachen Situation das nötige Geschick, die für Ihren Betrieb, Ihren Kunden und Ihre Mitarbeiter richtigen Entscheidungen zu treffen.

Herzliche Grüße
Ihr Thomas Truckenbrod

 ZVA-Informationsblatt zu den potenziellen Auswirkungen der Corona-Krise auf die Augenoptikbetriebe.