Autobatterie prüfen: Pannenfrei durch den Winter kommen

Foto: djd/Robert Bosch

Winterzeit ist Pannenzeit. Nach frostigen Nächten sind überall am Straßenrand wieder stotternde Anlasser und liegen gebliebene Fahrzeuge zu beobachten. Ein häufiger Grund für Pannen ist eine altersschwache oder entleerte Autobatterie. Wer diese regelmäßig prüft und bei Bedarf für Ersatz sorgt, kann sich frühzeitig so manchen ärgerlichen Defekt ersparen.

1. Warum ist es wichtig, die Autobatterie zu überprüfen?

Starterbatterien im Auto sind im täglichen Betrieb stark gefordert. In modernen Fahrzeugen mit immer mehr Elektronik steigen die Anforderungen nochmals. Das führt dazu, dass die Batterie mit der Zeit altert. Wer regelmäßig die Autobatterie in der Fachwerkstatt überprüfen lässt, kann rechtzeitig für eine frische sorgen, bevor das Auto plötzlich frühmorgens streikt. Empfehlenswert ist eine Wartung und Überprüfung ein- bis zweimal pro Jahr. Viele Fachwerkstätten bieten dazu saisonale Checks etwa zur Vorbereitung auf den Winter an.

2. Warum fallen im Winter besonders viele Autobatterien aus?

Defekte Autobatterien zählen zu den häufigsten Pannenursachen – vor allem im Winter. Bei frostiger Kälte laufen chemische Prozesse im Inneren der Batterie langsamer ab, gleichzeitig bestehen im Motor höhere Reibungswiderstände. Das sorgt für eine starke Belastung, die insbesondere altersschwache Batterien in die Knie zwingt. Eine Ursache für Probleme ist zudem die sogenannte Tiefenentladung. Dabei wird der Autobatterie die gesamte Kapazität entnommen, zum Beispiel durch eine vergessene Autobeleuchtung, durch einen Kurzschluss, Elektronikfehler oder nachträglich eingebaute Verbraucher. Eine Tiefenentladung kann dazu führen, dass die Wiederaufladbarkeit der Batterie verloren geht und ihre Lebensdauer rapide sinkt.

3. Sollte ich zum Überprüfen der Autobatterie in die Werkstatt?

Ein Batteriecheck in der Werkstatt ist immer eine gute Idee. Die Fachleute verfügen über das nötige Wissen und die notwendige Ausstattung, um Batterien auf Herz und Nieren zu überprüfen und bei Bedarf zu ersetzen. Der kurze Stopp in der Werkstatt kann einem das lästige und oft stundenlange Warten auf den Pannenservice ersparen. Adressen von Werkstätten in der Nähe gibt es hier: [ www.boschcarservice.com/de/de ]. Zusätzlich zu den Profi-Checks können Autofahrer mit Batterieladern wie den Modellen C3 oder C7 von Bosch auch selbst die Batterie überprüfen und wieder komplett aufladen.

4. Was gehört zu einer optischen Kontrolle der Batterie dazu?

Neben dem Überprüfen des Ladezustandes können Sie auch zwischendurch, etwa nach der Autowäsche, einen prüfenden Blick in den Motorraum werfen. Wichtig ist, dass die Batterie in ihrem Fach fest und richtig sitzt. Metallteile am besten regelmäßig einfetten, gerade vor dem Winter, die Klemmen sollten stets stabil festgezogen sein.

5. Wie lässt sich eine Batterie richtig überwintern?

Wenn das Auto im Winter stillsteht – zum Beispiel ein Cabriolet – leidet die Autobatterie. Daher sollte man sie ausbauen und separat an einem kühlen und trockenen Ort lagern. Vor dem Wiedereinbau dann die Batterie mit einem elektronisch gesteuerten Ladegerät wieder gründlich aufladen.

6. Kann ich mit meiner Fahrweise die Lebensdauer der Batterie verlängern?

In jedem Fall. Wer die Batterie schonen möchte, tritt beim Start des Motors stets auf die Kupplung und schaltet vorher unnötige Stromverbraucher wie Klima und Radio aus.

Quelle: Robert Bosch GmbH-Werbung und Verkaufsförderung (AA/SEC-CM11), Karlsruhe