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Migräne: Symptome ändern sich im Alter

Der typische starke Migränekopfschmerz beginnt vor dem 20. Lebensjahr und begleitet die Betroffenen meist bis ins hohe Alter. Allerdings lässt die Häufigkeit zwischen 40 und 50 nach. Auch die Symptome verändern sich, so dass Migräne im alter häufig falsch diagnostiziert und behandelt wird. Darauf weist die Stiftung Kopfschmerz hin. In jungen Jahren ist der Migräneschmerz meist einseitig, pochend-pulsierend und verschlimmert sich bei Anstrengung. Mit zunehmendem Alter werden die Symptome schwächer. Ältere können Migräne mit wenig oder ganz ohne Kopfschmerzen haben. Stattdessen leiden sie häufiger unter einer Aura, also Seh-, Geruchs- oder Sprachstörungen ohne die typischen nachfolgenden Kopfschmerzen. Tritt eine Aura im Alter neu auf, muss durch gezielte Diagnose ausgeschlossen werden, dass es sich nicht um einen Schlaganfall oder die Folge einer anderen Erkrankungen handelt. Warum die Migräne mit zunehmendem Alter nachlässt, ist noch unbekannt.

Quelle: Stiftung Kopfschmerz
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