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Makuläre Teleangiektasien: Informationen für Betroffene

Bei einer makulären Teleangiektasie (MacTel) handelt es sich um eine Veränderung kleinster Netzhautgefäße sowie der neurosensorischen Netzhaut, die durchschnittlich ab dem 55ten Lebensjahr sowohl bei Männern als auch bei Frauen auftritt. Betroffene leiden an einer langsam fortschreitenden Visumsminderung und/oder an einer veränderten oder verzerrten Umgebungswahrnehmung.

Typischerweise treten bei Betroffenen Leseschwierigkeiten mit sprin- genden und/oder fehlenden Buchstaben auf. In der Regel sind beide Augen betroffen, obwohl es auch zu einem asymmetrischen Verlauf kommen kann, bei dem ein Auge stärker oder früher betroffen ist als das andere. Der Krankheitsverlauf ist langsam fortschreitend, sodass er sich über mehrere Jahre bis hin zu Jahrzehnten erstrecken kann.

Die Erkrankung ist selten und idiopathisch, was bedeutet, dass die genaue Ursache noch ungeklärt ist; jedoch konnten kürzlich Genorte identifiziert werden, die im Zusammenhang mit einer genetischen Anfälligkeit für MacTel stehen. Auch den Stoffwechsel betreffende Komponenten werden aktuell als Einflussfaktoren diskutiert. Aufgrund der Unklarheit bezüglich der Auslöser für MacTel stehen bislang jedoch leider noch keine Therapieoptionen zur Verfügung.

Jetzt wurde der Flyer, der zu diesem Thema informiert, durch die Pro Retina veröffentlicht. Er informiert Betroffene und Interessierte darüber, welche Symptome bei dieser Erkrankung auftreten können und welche Formen und Stadien unterschieden werden. Außerdem wird über aktuelle Forschungsergebnisse aufgeklärt, sodass alle Interessierten auf dem neuesten Stand sind.

Die Pro Retina Deutschland freut sich, hier wieder wertvolle Informationen bereitstellen zu können. Diese richten sich sowohl an Betroffene als auch an Angehörige und Interessierte.

Der Flyer kann in der Geschäftsstelle der Pro Retina kostenlos angefordert werden, wobei eine Spende zur Unterstützung der gemeinnützigen Arbeit der Patientenvereinigung willkommen ist.

Quelle: Pro Retina